Studierendenwettbewerb HEEPER#BRENNER, Bielefeld

Online-Ausstellung des Studierendenwettbewerbs HEEPER # BRENNER
WS 20/21, Prof. Jasper Jochimsen, Entwerfen

Stadtumbau und Nachverdichtung sind Themen der Stunde. Der Kreuzungsbereich der Heeper Straße mit der Lohbreite bzw. Otto-Brenner-Straße in Bielefeld-Mitte ist eine prototypische Stadtlandschaft zwischen Zentrum und Peripherie, zwischen Lebensraum und Verkehrswahnsinn. Das Bauamt Bielefeld hat im Herbst 2020 zu diesem Thema einen Ideenwettbewerb für Studierende ausgelobt. Gefragt waren Ideen für eine städtebauliche Neudefinition und nachhaltige Aufwertung des Areals durch die Planung von Wohnungen, Gewerbe sowie eines Bürgerzentrums. 31 Studierende aus dem Studiengang BA Architektur haben am Wettbewerb teilgenommen. Hier wird eine Auswahl von Arbeiten gezeigt, die von der Jury in den 2. Rundgang aufgenommen wurden.

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michelle-weilinger-th-owl-bachelorthesis
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michelle-weilinger-th-owl-bachelorthesis
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1. Preis
Michelle Weilinger

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teichrib-02
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teichrib-10
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3. Preis
Nadine Teichrib

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Budde_Blick_Richtung_Innenstadt
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4. Preis (gleichrangig)
Luisa-Sophie Budde

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th-owl_heeperbrenner_klemme- fassadensch
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th-owl_heeperbrenner_klemme- rendering_i
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Anerkennung
Bastian Klemme

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elsesser-2
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elsesser-8
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2. Rundgang
Maxim Elsesser

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lorena meermeier-2
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lorena meermeier-10
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2. Rundgang
Lorena Meermeier

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dana-noelle-hein-2.0
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dana-noelle-heinf-10
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2. Rundgang
Dana Hein

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lottehülsmann_10
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2. Preis
Lotte Hülsmann

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marieann-bador-2
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marieann-bador-10
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4. Preis (gleichrangig)
Marieann Bador

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derksen_jana_2_modell
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derksen_jana_10_p2
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Anerkennung
Jana Derksen

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Villmer-2
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Villmer-9
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2. Rundgang
Marie Villmer

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lisa süssenbach-2
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lisa süssenbach-8
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2. Rundgang
Lisa Süssenbach

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reckmeyer_2
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reckmeyer_8
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2. Rundgang
Anna Reckmeyer

Deconstructed Tree
Lea Schmidt

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paul möbius_02
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paul möbius-10
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2. Rundgang
Paul Möbius

Preisgericht Studierendenwettbewerb HEEPER # BRENNER
Die Preisgerichtssitzung fand am 14. April 2021 statt. Herr von Neumann-Cosel vom Bauamt Bielefeld konnte eine hochkarätige Jury aus Mitgliedern des Beirats für Stadtgestaltung gewinnen: den Vorsitzenden, Herrn Prof. Uffelmann, den stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Drees sowie Herrn Prof. Westerheide. Anwesend waren ferner Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses und des Beirats für Stadtgestaltung. Als „Vorprüfer“ übernahm Prof. Jochimsen es, die 31 Arbeiten in ihren Grundzügen und ohne Wertung vorzustellen. Die Jury und das Bauamt als „Auftraggeber“ zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Wettbewerbsbeiträge und der großen Bandbreite an Ideen. Nach drei Rundgängen des Preisgerichts standen Preisträger und Anerkennungen fest. Dies sind:

1. Preis Michelle Weilinger
2. Preis Lotte Hülsmann
3. Preis Nadine Teichrib
4. Preis (gleichrangig) Mariann Bador, Luisa-Sophie Budde
Anerkennungen (gleichrangig): Jana Derksen, Bastian Klemme

An der erstplatzierten Arbeit von
Michelle Weilinger gefielen der Jury vor allem die kleinteilige, offene Bebauungskonzeption, die mit unterschiedlichen Baukörpern offene Vorplätze und Räume der Begegnung schafft. Die aufeinander bezogene Architektursprache der Häuser lässt das Projekt als Einheit lesbar werden.

Beim Projekt von
Lotte Hülsmann (2. Preis) wird die Kreuzung mit zwei gegeneinander versetzten Blöcken definiert. Höhere Gebäudeteile sind in die Flucht der Straßenräume orientiert. Die sich abstaffelnden Baukörper vermitteln zum Kontext. Das Projekt stellt in den Augen des Preisgerichts eine interessante Weiterentwicklung der Identität des Ortes dar.

Zum drittplatzierten Entwurf von
Nadine Teichrib hob die Jury die abwechslungsreichen, konsequent auf den Straßenraum ausgerichteten Eckhäuser hervor. Auch die Erhaltung des markanten grünen Winkelbaus und die Bebauung von dessen Vorplatz mit dem Bürgerzentrum konnte überzeugen.

Die Arbeiten, die gleichrangig je einen 4. Preis erhielten, überzeugen jede auf ihre Weise. Während
Marieann Bador den Stadtraum mit großer Klarheit ordnet, sah die Jury die Qualitäten der Arbeit von Louisa Budde in der Beschränkung auf nur zwei baukörperlich interessant artikulierte Bauten als Tor zur Innenstadt. Die Anerkennungen gingen an Arbeiten, die besondere Ideen zum Verfahren beigesteuert haben: Bauliche Akzente als Eingang zur Innenstadt (Jana Derksen) bzw. der Vorschlag einer Stadtbahnhaltestelle in Platzmitte (Bastian Klemme).

Die Arbeiten sollen eine Diskussion über die künftige Entwicklung dieses wichtigen Ortes anstoßen.

Link zur Ausstellung auf der
Homepage der Stadt Bielefeld